Integration

Der Schauspieler Adnan Maral, im Alter von zwei Jahren mit seiner Familie aus Anatolien nach Frankfurt am Main gekommen, hat es in einem Interview im DOSB-Magazin „Faktor Sport“ mal so formuliert:
 „Sport hat es leichter, gesellschaftliche Veränderungen zu transportieren, denn es geht zunächst nur um Leistung. Ich bin als Junge mit offenen Armen im Verein empfangen worden. Es ist so einfach, weil man gemeinsam an einer Sache dran ist.“ Treffender lässt sich nicht sagen: Sporttreiben ist barrierefrei.


Der organisierte Sport eignet sich in besonderer Weise als Integrationsplattform. Aufgrund ihrer politischen und religiösen Neutralität sind Sportvereine grundsätzlich offen für alle Menschen. Merkmale wie Nationalität, Hautfarbe oder Weltanschauung, die in anderen gesellschaftlichen Zusammenhängen eine wichtige Rolle spielen können, verlieren hier an Bedeutung. Die Regeln des Sports sind universell, und Sprachprobleme können durch non-verbale Kommunikation überwunden werden.
(Auszug aus dem Grundlagenpapier des DOSB.)


Mit Mitteln des Landes Niedersachsen und des Bundesprogramms "Integration durch Sport" fördert der LSB Niedersachsen jährlich über 500 Maßnahmen und Projekte.
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