Termine
Klicke auf den gewünschten Termin um weitere Informationen zu erhalten.
Für weitere Termine klicke auf "Aktuelle Termine"
Bitte klicke auf das gewünschte Thema
Am vergangenen Freitag fand der diesjährige Kreissporttag mit großer Beteiligung statt. Insgesamt 129 Vereinsvertreterinnen und -vertreter aus 87 Vereinen kamen zusammen – damit war nahezu die Hälfte aller Vereine im Kreis vertreten.
Zu den Gästen zählten die Vizepräsidentin des Landessportbundes Niedersachsen, Dr. Sabrina Rudolph, die stellvertretende Landrätin und Landtagsabgeordnete Nadja Weippert sowie Dr. Arne Göring, Sportwissenschaftler von der Universität Göttingen. Dr. Göring setzte mit seinem Vortrag zum Thema „Sport im Wandel“ inhaltliche Impulse und regte zur Diskussion über zukünftige Entwicklungen im Sport an.
Ein emotionaler Höhepunkt war die Verabschiedung von Carmen Petersen, die nach 16 Jahren im Vorstand des Kreissportbundes (KSB) ausschied. Der Vorsitzende Uwe Bahnweg würdigte ihr Engagement in einer bewegenden Laudatio und beantragte ihre Ernennung zum Ehrenmitglied. Die Mitgliederversammlung folgte diesem Vorschlag einstimmig.
Im Anschluss übergab Uwe Bahnweg das Wort an den Vorsitzenden der Sportjugend, Reiner Sonntag. Dieser ehrte Nadine Becher für ihr herausragendes Engagement im Bereich Kinderschutz. Durch ihren Einsatz hat sich der KSB zu einem „Leuchtturm“ in Niedersachsen in diesem wichtigen Themenfeld entwickelt.
Von derzeit knapp 80 ausgezeichneten Vereinen in Niedersachsen stammen allein 19 aus dem Landkreis Harburg. Dieses herausragende Ergebnis ist insbesondere dem engagierten Einsatz von Nadine und ihrem Team zu verdanken, die die Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten für Kinder und Jugendliche maßgeblich vorangetrieben haben.
Wären alle 47 Sportbünde in Niedersachsen ähnlich aktiv wie der KSB Harburg-Land, könnten landesweit mehr als 890 Vereine entsprechend ausgezeichnet werden – ein eindrucksvoller Beleg für das Potenzial und die Vorbildfunktion des KSB Harburg-Land.
Stellvertretender Vorsitzender Sebastian Lühr stellte die geplanten Satzungsänderungen vor, die von der Versammlung einstimmig beschlossen wurden. Neben Aufnahme der Wahl der Delegierten zum LandesSportTag in die Satzung §11 j wurde aus dem Fachverbandsausschuss jetzt der "Sportausschuss". Dies gibt die Möglichkeit, möglichst alle Sportarten, also auch die nicht in Kreisverbänden organisierten Sportarten, im Landkreis aufzunehmen.
Vorstand für Finanzen Kai Uffelmann präsentierte die Jahresabschlüsse für 2024 und 2025 und konnte über ein insgesamt solides finanzielles Ergebnis berichten.
Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurde der Vorsitzende sowie weitere Positionen neu bestimmt. Uwe Bahnweg wurde in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Stefanie Reemts und Jens Schnügger. Als Kassenprüfer stellten sich Agnes Kleenlof und Jens Köster zur Verfügung. Zudem wurden insgesamt acht Delegierte für den Landessporttag gewählt.
In seinem Bericht machte Uwe deutlich, dass zur weiteren Professionalisierung des KSB die Einrichtung einer Geschäftsführung notwendig sei. Zur Finanzierung dieser Stelle stellte Kai Uffelmann eine Beitragserhöhung vor: Während die Beiträge für Kinder und Jugendliche unverändert bleiben, soll der Beitrag für Erwachsene von 3,00 Euro auf 3,50 Euro steigen. Zusätzlich ist eine Anhebung der Umlage zur Finanzierung der Sportreferentin von 0,15 Euro auf 0,25 Euro vorgesehen. Zur Einordnung der Maßnahmen präsentierte Uffelmann die Haushaltspläne für die Jahre 2026, 2027 und 2028. Die Versammlung stimmte nach kurzer Diskussion sowohl der Beitragserhöhung als auch den Haushaltsplanungen mit großer Mehrheit zu.
In seinen Schlussworten wies Uwe Bahnweg auf das politische Forum im August hin, zu dem der KSB politische Vertreter einlädt, und rief zur regen Teilnahme auf. Hintergrund ist unter anderem die aktuelle Förderpolitik: Die Landesregierung stellt derzeit Kommunen Mittel für die Sportinfrastruktur zur Verfügung – es ist ungewiss, ob diese in den kommenden Jahren in gleicher Form bestehen bleiben.
Vereine sollten daher ihre Möglichkeit nutzen, den politischen Vertretern ihre Bedarfe mitzuteilen.